2. Regionalkonferenz “virtuelles Lernen”

Gerade für beruflichen Schulen ist es ein zentraler Aspekt, Potenzial von neuen Medien aufzunehmen und genau wie die Partnerbetriebe für die Ausbildung nutzbar zu machen. Im Rahmen des Projekts "ViLBe – Virtuelles Lernen in der Berufsschule" fand am 8. Dezember 2010 die 2. Regionalkonferenz der beruflichen Bildung statt. Der Themenfokus: Die konkrete Umsetzung der ViLBe-Ziele an der Konrad-Adenauer-Schule in Kriftel.

Die Inhalte

Mit den Umsetzungsschwerpunkten

  • Lernfeldorientierte Ausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau im Einzelhandel
  • Business-Englisch

geht ein dynamisches Team der Konrad-Adenauer-Schule neue Wege. Einen Eindruck über die besonderen Voraussetzungen, aber auch die Verknüpfung didaktisch wertvoller Pädagogik mit innovativen technologischen Möglichkeiten gibt der genutzte Foliensatz zur Vorstellung der Arbeit des ViLBe-Teams Einzelhandel.

Dazu gibt es Antworten auf die Fragen:

  • Wie lässt sich aus Vermittlungs- und Entwicklungsdidaktik ein pädagogisches "Best-Of" erzeugen?
  • Womit lässt sich der Wunsch nach automatisiertem, individualisiertem Training mit einer wertvollen Aufgabe zur Medienproduktion kombinieren?
  • Welche Tools werden mit welcher didaktischen Intention wie in Lernarrangements eingesetzt?

(Diese Präsentation als pdf-Dokument)

Ein Fokus liegt dabei auf der Produktion des ViLex Einzelhandel, einem wikipediaähnlichen Wissensmanagement von und für Auszubildende im Einzelhandel, das unterrichtsbegleitend erstellt und unterrichtsunabhängig genutzt wird. Ein kleiner Eindruck und das konkrete Einsatzszenario mit diesen Folien

(Diese Präsentation als pdf-Dokument)

Und den viel besseren Eindruck gibt es natürlich durch Klick auf die Live-Version des

ViLex Einzelhandel

sowie auf die bisher erstellten Onlinetutorials

Mein eigener O-Ton zur Grundmotivation der virtuellen Angebote

"Jugendliche nutzen Web 2.0-Medien als digital natives heutzutage vollkommen selbstverständlich. Lassen Sie uns die Motivation, die von diesen Formaten einfach für die individuellen Lernprozesse nutzen!"

Die Veranstaltung

Mit Gästen aus dem Hessischen Kultusministerium, dem Staatlichen Schulamt, dem Main-Taunus-Kreis sowie dem Studienseminar Wiesbaden, waren vor allem andere Schulen und Ausbildungsbetriebe als Zielgruppe stark vertreten. Dem handlungsorientierten Ansatz folgend wurde reichlich geschrieben, geklickt und formuliert um die angebotenen Systeme auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die folgenden Feedbacks sprechen für sich:

"Die Konrad-Adenauer hat auf dem Weg zum virtuellen Lernen bereits hervorragende Ergebnisse erzielt!"

"Meine Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten Unglaubliches geleistet!"

"Mit diesen Angeboten on top zum Unterricht sind wir im Einzelhandel auf einem sehr professionellen Ausbildungsweg!"

In Bildern (von Wolfgang Hetzler):

Der Ausblick

Das Projekt ViLBe erlebt im Jahr 2010, also nach zwei Jahren Projektdauer seine Halbzeit. Das Projektteam der Konrad-Adenauer-Schule in Kriftel wird die angebotenen Inhalte weiter ausbauen um so selbst erstellte, passgenaue Inhalte für die Ausbildung im Einzelhandel und natürlich für die Anwendung von Business Englisch anbieten zu können.

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