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Paris in zwei Tagen

7 April 2009 1,059 Klicks Keine Kommentare PDF Drucken

Hier nun die versprochenen weiteren Eindrücke unseres Wochenendtrips.

Nach der Anreise mit Flieger und RER am Freitag haben wir uns dank eines fachmännischen Tipps erst einmal einen Überblick über die Stadt vom Tour de Montparnasse verschafft. Für den Freitag reichte das, denn die Anreise hat doch erstaunlich lange gedauert.

Am Samstag war dann das Programm “Paris in einem Tag” angesagt. Von der Île de la Cité, vorbei an Notre Dame mit einem Fußmarsch über das Hôtel de Ville bis hin zum Louvre. Da die Schlange kurz war (besonders, weil sich kaum jemand traut die Ticketautomaten zu nutzen!) haben wir uns ein wenig im Louvre umgeschaut. Die Joconde durfte dabei natürlich nicht fehlen. Das schöne Wetter hat uns aber schon bald wieder aus dem Museum herausgezogen und wir weiter durch die Grünanlagen über die Champs Elysees zum Triumphbogen gelaufen. Nach einer Kaffeepause im Hotel ging’s zum Eiffelturm, den wir auch nur deshalb beeindruckend fanden, weil er schon so alt. Am Sonntag haben wir uns dann den Marché aux Puces am Port de Garlignano angesehen und nachdem wir an den vielen Ständen mit echten (???) Markenklamotten und den illegalen Händlern vorbei ware, entpuppte sich der Markt als echtes Kleinod. Französische Lebenskultur konnte man hier um die Mittagszeit erleben: Gemeinsam auf der Straße sitzende Menschen, ein Baguette und eine Salami “zum Vorherschneiden” und ein Glas Rotwein dabei – wie im Bilderbuch. Nach einem kleinen Abstecher ins Künstlerviertel Montmatre ging’s über den Gare de Nord mit der RER wieder zurück zum Flughafen und dann mit 45 Minuten Flugzeit zurück nach Frankfurt.

Keine Lust so viel zu lesen? Dann gibt’s hier den Ausflug in Fotos:

Ein paar Tipps für Parisreisende:

  • Der Effelturm ist ganz nett, einen guten Überblick bekommt man eher vom Tour de Montparnasse – hier ist auch weniger Andrang und es ist günstiger.
  • Achtung Straßencafés: Bestellen ohne einen Blick in die Karte kann teuer werden. Ein Café für EUR 8,- ist keine Seltenheit. In Restaurants gibt’s meist nur Menüs. Alternative: Baguette und Salami kaufen und ein nettes Plätzchen im Park suchen.
  • Metrofahren geht am einfachsten mit einem 10er-Block Einzelfahrscheinen. Die Automaten haben Aufkleber mit Kreditkarte, nehmen aber nur ec-Karte.

Paris ist sicher eine Reise wert – aber für uns erst einmal keine zweite. Dafür geht’s im Juni mal wieder an den Big Apple!

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